Bibliothek für Selbststarter, Solopreneure und kreative Macher

Es gibt unglaublich viele tolle Bücher für Menschen, die ihr Potential entfalten und sich weiterentwickeln wollen. Lesen erweitert den Horizont, zeigt Möglichkeiten auf und vermittelt das nötige Wissen, um Großartiges zu leisten.

In dieser kleinen Bibliothek werden alle Buchempfehlungen auf aplitsch gesammelt und nach Kategorien sortiert. Alle Bücher habe ich persönlich gelesen – und sie haben es in diese Liste geschafft, weil sich mich und mein Denken vorangebracht und verändert haben oder mir bei meinen Projekten einen ganz konkreten Nutzen geboten haben.

Alle Links unten, die zu Amazon führen, sind Affiliate-Links. Wenn ihr die Bücher lesen möchtet, freue ich mich, wenn ihr sie bei Amazon nach einem Klick auf meinen Link kauft – denn dann bekomme ich eine kleine Provision von Amazon.

Viel Spaß beim Lesen!
Alex

 

Persönlichkeitsentwicklung

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Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast (Barbara Sher)

Barbara Sher schreibt über sogenannte Scanner-Persönlichkeiten – Menschen, die sich nicht auf eine Sache, auf ein Projekt fokussieren können, sondern ständig und immer wieder etwas Neues anfangen. Für mich eine Offenbarung und ein ganz spannendes Buch – denn ich bin so jemand, der immer ein paar Eisen gleichzeitig im Feuer haben muss, um zu funktionieren. Großer Tipp für alle Multitalente! Lernt eure Sprunghaftigkeit als Stärke zu schätzen, anstatt daran zu verzweifeln!

Linchpin. Are you indispensable? (Seth Godin)

Dieses Buch enthält ganz viele kleine Episoden und Absätze zu unterschiedlichen Facetten unseres Lebens – von der Bildung, über Kreativität bis hin zur Bürokultur. Dabei ruft Seth Godin einem immer wieder aus verschiedenen Perspektiven zu: Hol alles aus dir raus! Sei anders! Geh deinen eigenen Weg! Und mach dich unersetzbar – werde zum “Linchpin”! Gibt es nur auf Englisch – lohnt sich aber allemal, ich hatte unzählige Aha- und Kopf-Nick-Momente beim Lesen.

Think and Grow Rich (Napoleon Hill)

Bereits 1937 erschienen, entwickelte sich zu einem Millionen-Seller und einem Klassiker im Bereich Persönlichkeitsentwicklung mit Fokus auf Erfolg und Reichtum. Mit vielen Aspekten des Buches kann ich eigentlich nicht viel anfangen – trotzdem meine ich, man sollte das Buch unbedingt mal gelesen haben. Und zwar auf jeden Fall im englischen Original (die deutsche Version auf Amazon ist stark verkürzt). Einige Erfolgsprinzipien, wie Hill sie beschreibt, haben mich sehr inspiriert und motiviert, mich weiter damit auseinanderzusetzen – insbesondere die Fähigkeit der Autosuggestion und die Kraft von Mastermind-Gruppen.

Rich Dad Poor Dad (Robert T. Kiyosaki)

Ein echter Augenöffner! Mit simplen Beispielen und klaren Worten zeigt der Autor anhand seiner eigenen Entwicklung, wie reiche Menschen ihren Kindern beibringen, Vermögen aufzubauen, während Kinder von armen Eltern lernen, Verbindlichkeiten anzuhäufen. Wenn man die teils dick aufgetragene, amerikanisierte Schicht Pathos abträgt, zeigen sich darunter verblüffend einfache Lektionen über den Vermögensaufbau. Durch das Buch hat sich mein Blick auf das eigene Vermögen stark verändert – und so manchen deutschen Bausparer und Häuslebauer dürfte der pragmatische Blick des Autors auf das bei uns so oft romantisierte Eigenheim zum Nachdenken anregen. Lesenswert!!

 

Smart Business Design

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Business Model Generation (Alexander Osterwalder)

Mit seinem wunderbar einfachen Modell zur Beschreibung und Visualisierung von Geschäftsmodellen, dem Business Model Canvas, hat Alex Osterwalder die Art und Weise nachhaltig geprägt, wie heute über Geschäftsideen gesprochen wird. Zur Entwicklung, Diskussion und Präsentation von Ideen ist der Canvas eine extrem große Hilfe. Für jeden Selbstständigen ein absolutes Muss – genau wie für alle, die sich mit der Optimierung und Neuentwicklung von Geschäfts- und Erlösmodellen beschäftigen.

Value Proposition Design (Alexander Osterwalder)

Im Fokus eines jeden Geschäftsmodells steht das Nutzenversprechen an bestimmte Kundensegmente. Dieses Buch bietet zahlreiche, praxisorientierte Ansätze solche Produkte und Services zu entwickeln, die Kunden einen echten, neuen Mehrwert bringen. Wer Angebote mit Wow-Effekt entwickeln will, sollte hier unbedingt mal reinlesen!

Smart Business Concepts (Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg)

Mehr Leichtigkeit, mehr Freiheit, mehr Unabhängigkeit – für viele sind das gewichtige Gründe, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Doch viele tappen dabei in die „Dienstleisterfalle“ und sind von nun an zwar nicht mehr von einem Chef aber von einem Kunden abhängig, wie die Autoren gut auf den Punkt bringen (ich muss es wissen – ich kenne diese Falle nur allzu gut). Mit den Smart Business Concepts wird der Trend aufgegriffen, stark automatisierte und skalierbare Geschäftsmodelle zu entwickeln, die keinen Fremdinvestor und keine Mitarbeiter benötigen. Sehr schöne Anleitung für alle, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen – aber smart!

Solopreneur (Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg)

Aufsetzend auf ihren Smart Business Concepts haben Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg ein ganzes Buch über den Unternehmertypus des Solopreneurs verfasst. Ich benutze diesen Begriff hier im Blog auch an vielen Stellen – auch wenn ich ihn vorher schon kannte, hat mir erst dieses Buch aufgezeigt, wie stark die Rolle des Solopreneurs dem entspricht, was ich als optimal für mich selbst empfinde und was ich auch hier im Blog „promoten“ möchte.

Die 4-Stunden-Woche (Timothy Ferriss)

Viel Hype gab es rund um die 4-Stunden-Woche von Tim Ferriss – und zwar positiv wie negativ. Ich meine, jeder sollte sich selbst ein Bild machen und das Buch einmal lesen. Es lohnt sich so oder so! Das Buch steckt voller Impulse, das eigene Arbeiten und Agieren zu hinterfragen und sich mit Modellen zu beschäftigen, die es ermöglichen, einen freieren und entspannteren Arbeits- und Lebensstil zu verwirklichen. Trotz aller Unkenrufe: Das Abkoppeln der eigenen Arbeitsleistung von Raum und Zeit ist möglich – und auch das damit verbundene Erzielen von passivem Einkommen. Habt Phantasie, lasst euch auf dieses Gedankenspiel ein und macht daraus das Beste für euch!

Kopf schlägt Kapital (Günter Faltin)

Ein Bestseller und in meinen Augen ein Muss für jeden (angehenden) Gründer. Prof. Günter Faltin vermittelt viel Begeisterung und Motivation für die Selbstständigkeit und stellt mit dem Gründen mit Komponenten einen Ansatz vor, der für smarte Gründer und Solopreneure entscheidend ist. Insbesondere, um sich unabhängig von Kapitalgebern zu machen.

 

Achtsamkeit

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Die Kunst ein kreatives Leben zu führen (Frank Berzbach)

Dieses Buch ist ein echter Hingucker – tolles Papier, schöne Gestaltung, feine Typographie. Inhaltlich ist es eine Einladung an alle Kreativschaffenden, sich dem alltäglichen Projekt-, Agentur- und Dienstleisterstress einmal zu entziehen und in aller Ruhe den Blick auf das eigene kreative Leben zu richten. Es gibt viele spannende Lesetipps zum Vertiefen der Thematik rund um Achtsamkeit und Spiritualität. Und es macht Lust auf richtig guten Tee . . .

Meditation für Skeptiker (Ulrich Ott)

Dass ich mittlerweile täglich meditiere, hätte ich mir vor wenigen Jahren sicher noch nicht vorstellen können. Meditieren gehört für viele Menschen eben in die Ecke Esoterik, Buddhismus, Spiritualität. Doch unter anderem das Buch Meditation für Skeptiker hat mir geholfen, diese Vorurteile zu überwinden und mich auf die Meditation einzulassen – für mich ein riesengroßer Gewinn. Meditation entspannt, heilt und hilft, anderen und sich selbst gegenüber achtsamer und gelassener zu sein. Noch skeptisch? Lesen und ausprobieren!

Die Burnout Lüge (Martina Leibovici-Mühlberger)

Eine ungewöhnliche, für mich faszinierende Auseinandersetzung mit dem Phänomen Burnout – von einer Ärztin und Psychotherapeutin, die seit vielen Jahren Burnout-Patienten behandelt. Ihre Botschaft:  Die Krankheit, als die wir Burnout heute wahrnehmen und als die sie von unserem Gesundheitssystem weiter zunehmend diagnostiziert wird, gibt es nicht! Die Gesellschaft hat dieses Phänomen erfunden, um sich den wahren Problemen nicht stellen zu müssen. Ein toller Denkanstoß, weniger Ratgeber als vielmehr System- und Gesellschaftskritik – unterhaltsam geschrieben. Und das Fazit: Work, pray, love!