Die Selbststarter-Pyramide: Sechs Stufen der Selbstverwirklichung

selbstverwirklichung

Aus sechs Aspekten setzt sich das Konzept des Selbststarters zusammen, in dieser Artikelserie lernst du sie kennen. Den Anfang macht die Persönlichkeitsentwicklung. Das Ziel: Mit Begeisterung an bedeutsamen Projekten arbeiten.

Die Maslowsche Bedürfnispyramide ist wohl das bekannteste Modell zur Erklärung menschlicher Motivation. Trotz vieler Kritikpunkte und der wissenschaftlichen Weiterentwicklung wird die Pyramide, die der amerikanische Psychologe Abraham Maslow schon 1943 erstmalig publizierte, auch heute noch häufig verwendet.

Mit diesem einfachen Modell lässt sich das sehr komplexe Feld der Motivation simpel visualisieren und auf wenige, nachvollziehbare Aspekte herunterbrechen.

Wieso jetzt dieser Ausflug ins Psychologiestudium, 1. Semester? Weil sich an der Spitze der Pyramide ein Begriff befindet, der in meinem Konzept des Selbststarters ein ganz entscheidender ist: Selbstverwirklichung.

Denn darum geht es doch: Das eigene Potential erkennen und es voll und ganz ausschöpfen.

Und wozu? Für ein glückliches, freies und gesundes Leben in Wohlstand. Denn drunter sollten wir es nicht machen, oder?

Zum Selbststarter wird der Mensch meiner Meinung nach erst, wenn die anderen Stufen der Maslowschen Pyramide abgehakt sind. Also handelt es sich um einen Typus, der in Gesellschaften der ersten Welt zu finden ist. Es mangelt ihm an nichts Lebensnotwendigem, er lebt in Sicherheit und es gelingt ihm, wesentliche soziale und individuelle Bedürfnisse zu stillen. So weit, so gut.

Aber dann taucht da dieser Drang auf. Dieses Gefühl, dass da noch mehr gehen muss. Dieser Wunsch, noch mehr aus sich zu machen. Manche haben dieses Streben schon in frühen Jahren, nach der Schule oder nach dem Studium. Manche packt es erst nach vielen Jahren im Hamsterrad eines Jobs oder sogar nach einem Burnout.

Das Gefühl ist stark, aber die Herausforderung groß: Wie geht das eigentlich mit „dieser Selbstverwirklichung“? Wie finde ich meine Leidenschaft, wie entdecke ich verborgene Talente?

Und noch viel schwieriger: Wie mache ich dann etwas Erfolgreiches daraus – und das auch noch mit dem Anspruch, Freizeit und Gesundheit zu achten?

Wenn wir in das oberste Feld von Maslows Pyramide quasi „hineinzoomen“, lassen sich sechs wesentliche Bereiche ausmachen, die den erfolgreichen Selbststarter prägen. Auf seinem Weg zur Selbstverwirklichung – und damit zu Freiheit, Glück, Gesundheit und Wohlstand – erwarten ihn:

Auch wenn ich diese Punkte nicht so streng hierarchisch betrachte wie Maslows Bedürfnisse, greife ich doch der Anschaulichkeit halber die Darstellung als Pyramide auf.

SelbststarterpyramideDie Selbststarter-Pyramide zeigt, von unten nach oben betrachtet, welche Schritte du als Selbststarter gehen musst, um dein Potential zu entfalten und mit eigenen smarten Ideen frei, gesund, glücklich und finanziell erfolgreich zu leben.

Und damit bildet die Pyramide auch das Fundament für aplitsch als Blog – die sechs Bereiche werden dabei durch äquivalente Blogrubriken repräsentiert.

Schauen wir uns den ersten dieser sechs Aspekte genauer an:

Persönlichkeitsentwicklung: Wer bin ich – und wenn ja, was fange ich damit an?

Unser Bildungssystem krankt sicher an vielen Stellen, aber zwei sind in meinen Augen besonders prekär:

  1. Wir fördern Kreativität nicht, sondern unterdrücken sie.
  2. Wir stärken Stärken nicht, sondern bügeln mit Nachhilfe Schwächen aus.

Anstatt an dieser Stelle in die Tiefe zu gehen, gebe ich dir den Tipp, einmal den TEDTalk von Sir Ken Robinson anzuschauen –  mit über 30 Millionen Views eines der erfolgreichsten TED-Videos. Er bringt auf den Punkt, was in der Schule heute falsch läuft. Sehr inspirierend!

Nun, du und ich, wir sind ja ohnehin nicht mehr zu retten – die Schulzeit haben wir längst hinter uns. Was können wir also noch aus diesen Problemen unseres Bildungssystems lernen?

Wir sollten uns auf unsere Kreativität besinnen, auf unsere Lust am Spinnen, unsere Freude daran, etwas Neues zu erschaffen!

Und wir sollten das nicht nur, wir müssen sogar – sonst wird das nichts mit dem Selbststarter-Dasein. Und komm mir jetzt nicht mit dem so oft gehörten „Ich bin aber nicht so der kreative Typ“! – jeder Mensch ist von Natur aus kreativ. Wir verdrängen das nur gerne in unserem durchgeplanten, organisierten und strukturierten Alltag.

„Multitasking ist die Vernichtung von Kreativität.“

Das sagt Hirnforscher Ernst Pöppel – lies das Interview der Welt am Sonntag mit ihm für ein paar Hinweise rund um Kreativität.

Neben der Besinnung auf unsere kreative Schaffenskraft sollten wir unsere Talente erkennen und sie zu echten Stärken ausbauen. Vergiss mal deinen bisherigen Werdegang, deine Ausbildung, deinen derzeitigen Job. Vergiss, was dir Lehrer, Eltern oder der Jobberater damals empfohlen haben.

Höre einfach nur auf deine innere Stimme und frage dich: Was kann ich wirklich gut? Wofür empfinde ich Leidenschaft? Aus welchen meiner Talente will ich mehr herausholen?

Fällt dir die Antwort auf diese Fragen schwer? Zwei Dinge, die dir vielleicht dabei helfen können:

  1. Lies die Artikel von Tim auf mymonk.de zum Thema Lebensaufgabe und versuche es mal mit seinen Methoden, die teilweise inspiriert sind von Steve Pavlina, einem US-Blogger, der über Persönlichkeitsentwicklung schreibt.
  2. Identifiziere deine größten Talente mit dem Strengthsfinder des Gallup Institutes – einen Zugangscode für den Test erwirbst du mit dem Kauf des Buches „Entwickle deine Stärken“*.

Kreativität fördern – check! Talente entdecken und stärken – check! Damit legst du die Basis, dein Potential bewusst zu entfalten.

Das Wichtigste dabei: die Begeisterung. Ich fürchte, im Berufsalltag verlieren viel zu viele Menschen ihre Begeisterungsfähigkeit – diese leben sie dann eher in der Freizeit, beim Sport oder irgendeinem Hobby aus. Wie schade. Im Job gefangen in der Routine – von Begeisterungsstürmen weit und breit keine Spur.

So entstehen natürlich auch keine außergewöhnlichen Ideen oder exzellenten Ergebnisse. Als Selbststarter willst du aber sicher mehr als das, willst dich für die Sache begeistern, mit der du dich jeden Tag beschäftigst.

Neurobiologe Gerald Hüther sagt, das Schlüsselwort hierfür sei Bedeutsamkeit:

„Damit wir uns für etwas begeistern, muss es bedeutsam für uns selbst sein! Das ist die Krux.“

Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest, dich persönlich so zu entwickeln, dass deine Kreativität ihren Freiraum bekommt, deine Talente sich entfalten können und du Ideen umsetzen kannst, die dich tagtäglich von Neuem begeistern.

Weil sie bedeutsam sind für dich – und weil sie Nutzen stiften für Andere.

Vielleicht kann ich dir mit den Beiträgen in meiner Blogrubrik Persönlichkeitsentwicklung in der kommenden Zeit den einen oder anderen Impuls dafür geben.

Wie wichtig die zweite Stufe der Selbststarter-Pyramide, das Selbstmanagement, dabei ist, deine Ideen optimal umzusetzen und deine Produktivität bestmöglich auszuschöpfen, liest du in Kürze im zweiten Teil dieser Artikelserie.

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